Die Wasser-Baustelle

Möglicher Anlass / Kontext

Nahe Baustelle

Vorkenntnisse

keine

Fächer

Biologie, Umweltbildung, Lebenskunde / Berufswahlvorbereitung

Stufe

Sekundarstufe I E (G)

Orte

Schulzimmer, am Bach / vor Ort

Dauer

Mehrere Lektionen

Methode

Induktiv. Selbsttätig. Expertenkontakt. Durch Beobachtung auf Allgemeines schliessen. sich Selbsttätig ein Bild machen, Klassen internes Besprechen. Verifizieren mit Fachperson.

Material

5.3.2, 5.3.3, Arbeitsblatt 5.3.1, evt. Laptop Beamer, Feldstecher, Fotoapparat, Notizmaterial, Packpapier, Stifte

Leitziele gemäss Lehrplan Thurgau

Realien Naturlehre

Vom Menschen geschaffen: Die Schüler und Schülerinnen erhalten einen Einblick in die Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in der Technik.

Umwelterziehung

Umfeld: Vorausschauendes Denken und Handlungsbereitschaft: Die Schüler und Schülerinnen sollen ihr Wissen um ökologische Zusammenhänge, Umweltfragen und vorausschauendes Denken entwickeln.

Berufswahlvorbereitung

Sozialer Bereich: Kontakte zur A rbeits- und Berufswelt: Die Schüler erleben, dass ihnen die Kontakte und Gespräche mit Berufstätigen, wie z.B. Baufachleuten, bei ihrer Berufswahl nützlich sein können.

Lernziele

  • Arbeitsbereiche und Infrastrukturen auf einer Baustelle erkennen und benennen können.
  • Namen und Zweck von Werkzeugen und Geräten kennen lernen.
  • Die Baustellenorganisation und die Materialflüsse identifizieren und verifizieren können.

Ablauf

Vorarbeit: LehrerIn nimmt mit Baustellenleiter Kontakt auf und holt Einwilligungen ein, spricht Termine ab.

  1. Gruppenarbeit und Einführungsgespräch a) über mögliche Ziele von Baueingriffen in Gewässer, b) über mögliche Massnahmen, c) über Maschinen und ihre Verwendung, d) wie eine Baustelle organisiert sein muss und e) welche Vorkehrungen zum Schutze der Umwelt getroffen werden können. (Arbeitsblatt 5.3.1).
  2. Erstbesuch auf einer Wasser-Baustelle: Die Schülerinnen und Schüler betrachten aus sicherer Distanz eine Baustelle. Sie notieren, fotografieren etc.: Einrichtungen, Geräte, Werkzeuge, Arbeiten, die auf der Baustelle zum Einsatz kommen (Arbeitsblatt 5.3.2). Sie sammeln Fragen, auf die sie vor Ort keine Antworten finden.
  3. Auswertung, Recherche im Schulzimmer: Beobachtungen werden ausgetauscht, Antworten gesucht (evtl. Internet). Erste Darstellungen (Plakate, Berichte, Pläne, digitale Dokumente o.ä.) über die Baustelle, über die verwendeten Geräte und Maschinen, die Baustellenorganisation, die Projektziele etc. werden angelegt.
  4. Zweitbesuch auf der Wasser-Baustelle, um zu verifizieren (Aufgabenstellung ähnlich wie bei Punkt 2).
  5. Ergänzung der Erst-Auswertung im Schulzimmer und Darstellen der Ergebnisse (siehe Arbeitsblatt 5.3.3).
  6. Vorstellen der Ergebnisse / Gespräch mit der Bauleiterin oder dem Bauleiter: Bauleiterin in Klasse einladen, Ergebnisse vorstellen. Ergänzungen, Berichtigungen durch Bauleiter. Was ist speziell an dieser Baustelle? Was ist auf den meisten Baustellen gleich? Welche Massnahmen wurden zum Schutz der Umwelt getroffen? Gespräch über die Ziele und den Zweck der Baustelle.
  7. Fertigstellen der Darstellungen, ins Dossier geben.
  8. Fotos und Beschreibungen der Ziele, Zwecke und Massnahmen der Baustelle auf www.bachseefluss.ch stellen.

Nützliche Information in www.bachseefluss.ch:

1.1 Gewässer
Funktionen von Gewässern
4.1 Wasserbau
Infoblatt 4.1: Ingenieurbiologie - Was ist das?
Infoblatt 4.2: Wasserbau auf der Homepage des Kantons Thurgau
Infoblatt 4.3: Die Wasserbaustelle

Kompetenzen

Fähig sein, Phänomene mit mehreren Sinnen wahrzunehmen und zu beobachten:
Fähig sein, den Zweck, die Organisation, die Arbeitsbereiche, die Arbeitsgeräte und die Herausforderungen einer Baustelle zu erkennen.
Fähig sein, die Erkenntnisse vorzustellen und mit einem Bauleiter / Bauarbeiter ein Gespräch zur Baustelle, zum Baustellenzweck zu führen.
Fähig sein, Informationen zu erschliessen und ihre Aussagerelevanz zu beurteilen.
Fähig sein, eigenständig Alltagserfahrungen und Fragen aus den Bereichen Natur, Umwelt, Technik nachzugehen, nach Antworten zu suchen und dabei verschiedene Perspektiven einzunehmen.

Kompetenzförderung:

Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen (Sach- und Methodenkompetenz).
Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und entsprechend handeln. (Sach- und Methodenkompetenz).
Fähigkeit zur Interaktiven, Anwendung von Medien und Mitteln (Sach- und Methodenkompetenz).

MaterialienTypGrösse
AB_5.3.1_Die_Baustelle_Mai'10_MS_RF.docmsword681 Kb
AB_5.3.2_Die_Baustelle_Mai'10_MS_Ju_RF.docmsword78.8 Kb
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